{"id":657,"date":"1961-11-10T15:03:49","date_gmt":"1961-11-10T14:03:49","guid":{"rendered":"https:\/\/paul-lincke.de\/?p=657"},"modified":"2021-02-09T08:51:50","modified_gmt":"2021-02-09T07:51:50","slug":"1961-hans-carste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/paul-lincke.de\/?p=657","title":{"rendered":"1961 &#8211; Hans Carste"},"content":{"rendered":"<style>.wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85, .wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85[data-kb-block=\"kb-adv-heading_0485d5-85\"]{font-style:normal;}.wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85 mark.kt-highlight, .wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85[data-kb-block=\"kb-adv-heading_0485d5-85\"] mark.kt-highlight{font-style:normal;color:#f76a0c;-webkit-box-decoration-break:clone;box-decoration-break:clone;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}<\/style>\n<h4 id=\"kt-adv-heading_0485d5-85\" class=\"kt-adv-heading_0485d5-85 wp-block-kadence-advancedheading\">&#8222;Produzent von Filmmusiken, Schlager, sowie Tanz- und Unterhaltungsmusik&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Hans Friedrich August Carste (geboren am  05. September 1909 in Frankenthal; gestorben am 11. Mai 1971 in Bad Wiessee; eigentlich Hans H\u00e4ring) war ein deutscher Komponist und Dirigent. Hans Carste verfasste unter anderem die Erkennungsmelodie der Tagesschau.<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Carste war der Sohn eines Diplomingenieurs und wuchs im nieder\u00f6sterreichischen Marbach an der Donau und in M\u00e4hrisch-Ostrau auf. Nach dem Abitur begann er 1927 in Wien das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften, ehe er an die Musikakademie wechselte und damit zu seiner eigentlichen Berufung fand. Erste praktische Erfahrungen sammelte er an der Wiener Volksoper ehe er 1929 als Korrepetitor an die Breslauer Oper ging. 1931 zog er nach Berlin, genoss den freiz\u00fcgigen Lebensstil und fand dort schnell seine k\u00fcnstlerische Heimat. Nach der \u201eMachtergreifung\u201c der Nationalsozialisten wurde er im Mai 1933 Mitglied der NSDAP. W\u00e4hrend der Vorkriegszeit in Berlin schrieb Carste 24 Filmmusiken und zahlreiche Kabarettkompositionen. Mit der Plattenfirma Elektrola hatte er einen Exklusivvertrag geschlossen, dazu betrieb er eine Tanzkapelle unter seinem Namen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1942 wurde er zum Kriegsdienst nach Posen einberufen. An der Ostfront wurde er schwer verwundet und geriet im November 1942 in russische Gefangenschaft, aus der er 1948 wieder frei kam. W\u00e4hrend dieser Zeit entstand ein Gro\u00dfteil seiner Operette \u201eLump mit Herz\u201c, welche 1952 am Opernhaus N\u00fcrnberg uraufgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Nachfolger von Friedrich Schr\u00f6der wurde Carste am 1. April 1949 Abteilungsleiter f\u00fcr Unterhaltungs- und Tanzmusik beim RIAS Berlin. Neben seiner Rundfunkarbeit komponierte er weiterhin Filmmusiken, Schlager, sowie Tanz- und Unterhaltungsmusik.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erkennungsmelodie der \u201eTagesschau\u201c entstammt den Schlusstakten der \u201eHammond-Fantasie\u201c, die Carste in russischer Kriegsgefangenschaft komponierte. Sie wurde von Rudolf K\u00fchn f\u00fcr ein 90-k\u00f6pfiges Rundfunkorchester bearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erster Deutscher wurde Carste 1957 zum Pr\u00e4sidenten des Bureau International des Soci\u00e9t\u00e9s g\u00e9rant les Droits d&#8217;Enregistrement et de Reproduction M\u00e9canique (BIEM) in Paris ernannt. Au\u00dferdem war er Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA und Vorstandsmitglied des Deutschen Komponistenverbandes. 1961 wurde ihm der Titel Professor verliehen. Wegen Krankheit legte Carste 1967 alle Ehren\u00e4mter nieder und zog sich 1970 schlie\u00dflich nach Bad Wiessee zur\u00fcck. Dort verstarb er am 11. Mai 1971 und ist auch am dortigen Friedhof begraben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Werke: <\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>L\u00fcg&#8216; nicht Baby, Musikalisches Lustspiel in drei Akten, uraufgef\u00fchrt 1939 in Berlin<\/li><li>Durch&#8217;s Schl\u00fcsselloch Revue, uraufgef\u00fchrt 1941 in Berlin<\/li><li>Lump mit Herz Operette, 3 Akte, uraufgef\u00fchrt 1952 in N\u00fcrnberg<\/li><li>Rampenlicht Theaterst\u00fcck mit Musik, 3 Akte, Rundfunkproduktion f\u00fcr BR und NDR 1969<\/li><li>Hammond-Fantasie<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"list-style2 wp-block-list\"><li>Text:  \u00a9 Wikipedia<\/li><\/ul>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Produzent von Filmmusiken, Schlager, sowie Tanz- und Unterhaltungsmusik&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-657","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/657","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=657"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/657\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":661,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/657\/revisions\/661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=657"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=657"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=657"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}