{"id":643,"date":"1959-02-10T14:50:56","date_gmt":"1959-02-10T13:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/paul-lincke.de\/?p=643"},"modified":"2021-02-09T08:51:50","modified_gmt":"2021-02-09T07:51:50","slug":"1959-rudolf-nelson","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/paul-lincke.de\/?p=643","title":{"rendered":"1959 &#8211; Rudolf Nelson"},"content":{"rendered":"<style>.wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85, .wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85[data-kb-block=\"kb-adv-heading_0485d5-85\"]{font-style:normal;}.wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85 mark.kt-highlight, .wp-block-kadence-advancedheading.kt-adv-heading_0485d5-85[data-kb-block=\"kb-adv-heading_0485d5-85\"] mark.kt-highlight{font-style:normal;color:#f76a0c;-webkit-box-decoration-break:clone;box-decoration-break:clone;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}<\/style>\n<h4 id=\"kt-adv-heading_0485d5-85\" class=\"kt-adv-heading_0485d5-85 wp-block-kadence-advancedheading\">&#8222;Die prachtvollen Revuen waren ein Bestandteil der Goldenen 20er in Berlin.&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Rudolf Neslon, geboren am 8. April 1878 in Berlin; gestorben am 05. Februar 1960 ebenda; (eigentlich Rudolf Lewysohn) war ein im Berlin der 1920er-Jahre ber\u00fchmt gewordener Kabarettist, Pianist, Komponist und Theaterdirektor mit der Spezialit\u00e4t der \u201ekleinen\u201c Kunst.<\/p>\n\n\n\n<p>Nelson gab seinen Beruf als kaufm\u00e4nnischer Angestellter auf und brach auch seine musikalische Ausbildung ab, um sich ganz der Arbeit an Kleinkunstb\u00fchnen zu widmen. Mit Paul Schneider-Duncker er\u00f6ffnete er 1904 den Roland von Berlin in der Potsdamer Stra\u00dfe und nach der Trennung von Schneider-Duncker (1907) das Chat Noir Unter den Linden (1908\u20131914), wo er einem gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Publikum ein literarisch-musikalisches Kabarett bot.<\/p>\n\n\n\n<p>Nelson schrieb auch die Musik zu Revuen, die am Metropol-Theater aufgef\u00fchrt wurden, und komponierte einige Operetten. Im Jahr 1919 gr\u00fcndete er die Nelson-K\u00fcnstlerspiele, welche er 1920 in Nelson-Theater umbenannte. Im selben Jahr heiratete er die Chansonette K\u00e4the Erlholz, die zuvor mit Conrad Veidt und Emil Jannings verheiratet war.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr sein am Kurf\u00fcrstendamm gelegenes Theater schrieb er in den 1920er-Jahren rund 30 Revuen. Die prachtvollen, zugleich unpolitischen Nelson-Revuen waren ein Bestandteil der Goldenen Zwanziger in Berlin. Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist der Schlager Tamerlan.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wich Nelson mit seiner Revue nach Wien aus, doch auch dort wurde die Absetzung erzwungen. Nelson ging in die Schweiz und w\u00e4hrend eines Gastspiels in Z\u00fcrich 1934 wurde er nach Amsterdam engagiert.<br>Hier leitete er das Exilkabarett La Gait\u00e9 und gastierte w\u00e4hrend der Sommermonate in Scheveningen. Bis 1940 kreierte Nelson im 14-t\u00e4glichen Wechsel ann\u00e4hernd 100 Programme. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht entging er in einem Versteck der Deportation. Bei Kriegsende kehrte er nach Berlin zur\u00fcck und schrieb hier 1949 seine letzte Revue Berlin Weh Weh. Im Jahr 1959 erhielt er den Paul-Lincke-Ring. Sein Sohn Herbert Nelson (1910 \u2013 1988) war Kabarettautor und Sachwalter des deutschen Kabaretts in den USA.<\/p>\n\n\n\n<p>Rudolf Nelson wurde auf dem Waldfriedhof Dahlem beigesetzt. Die Grabst\u00e4tte geh\u00f6rt zu den Ehrengr\u00e4bern des Landes Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Das umfangreiche Rudolf-Nelson-Archiv befindet sich im Archiv der Akademie der K\u00fcnste in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"list-style2 wp-block-list\"><li>Text:  \u00a9 Wikipedia<\/li><li>Quelle Bild: http:\/\/claude.torres1.perso.sfr.fr\/Pays-Bas\/Westerbork\/Discographie.html<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die prachtvollen Revuen waren ein Bestandteil der Goldenen 20er in Berlin.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-643","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=643"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/643\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":653,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/643\/revisions\/653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/paul-lincke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}