{"id":155,"date":"2019-01-25T15:28:06","date_gmt":"2019-01-25T15:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/malina.artstudioworks.net\/yummy\/?page_id=155"},"modified":"2024-07-17T10:46:26","modified_gmt":"2024-07-17T08:46:26","slug":"recipes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/paul-lincke.de\/?page_id=155","title":{"rendered":"Paul Lincke"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"600\" src=\"https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Paul_Internet.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-423\" srcset=\"https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Paul_Internet.jpg 900w, https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Paul_Internet-768x512.jpg 768w, https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Paul_Internet-825x550.jpg 825w, https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Paul_Internet-585x390.jpg 585w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Paul Lincke<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Paul Lincke (geb. 7. November 1866 in Berlin; gest. 3. September 1946 in Hahnenklee bei Goslar; vollst\u00e4ndiger Name Carl Emil Paul Lincke) war ein deutscher Komponist und Theaterkapellmeister. Er gilt als \u201eVater\u201c der Berliner Operette und seine Bedeutung f\u00fcr Berlin ist mit der von Johann Strau\u00df f\u00fcr Wien und Jacques Offenbach f\u00fcr Paris zu vergleichen. Paul Lincke lebte in Berlin und wurde mit 19 Jahren bereits Theaterkapellmeister und Musikverleger.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Sohn des Magistratsdieners August Lincke und seiner Ehefrau Emilie wurde Paul Lincke am 7. November 1866 in der N\u00e4he der Berliner Jungfernbr\u00fccke geboren.<br>Vater August Lincke spielte zu jener Zeit als Geiger in mehreren kleinen Orchestern. Sohn Paul war erst f\u00fcnf Jahre alt, als der Vater verstarb. Mutter Emilie zog mit ihren drei Kindern in die Adalbert-, sp\u00e4ter in die Eisenbahnstra\u00dfe, nahe dem Lausitzer Platz.<br><br>Pauls fr\u00fch erkennbare musikalische Neigungen zeigten sich besonders im Hang zur Milit\u00e4rmusik. Darum schickte seine Mutter ihn nach Abschluss der Realschule in die Lehre nach Wittenberge. Hier wurde er in der Wittenberger Stadtmusikkapelle von Rudolf Kleinow als Fagottist ausgebildet. Dar\u00fcber hinaus erlernte er das Spielen des Tenorhorns, des Schlagzeuges, das Klavierspiel sowie das Geigenspiel.<br><br>Seine K\u00f6rperma\u00dfe entsprachen 1884 nicht den Vorschriften f\u00fcr Milit\u00e4rmusiker, als er sich zu einer Ausbildung bewarb. Stattdessen gelang es ihm, am Central-Theater in der Alten Jakobstra\u00dfe bei Adolf Ernst ein erstes Engagement als Fagottist zu erhalten. Bereits nach einem Jahr wechselte er ins Orchester des Ostend-Theaters in der Gro\u00dfen Frankfurter Stra\u00dfe. Spontan verliebte er sich in die 16-j\u00e4hrige Soubrette Anna M\u00fcller, die er ein Jahr darauf heiratete. Seine Frau feierte sp\u00e4ter unter dem Namen Anna M\u00fcller-Lincke Triumphe beim Berliner Publikum.<br><br>In der Unterhaltungs- und Tanzmusik sammelte Lincke am K\u00f6nigsst\u00e4dtischen Theater, dem Belle-Alliance-Theater und dem Parodie-Theater in der Oranienstra\u00dfe wertvolle Erfahrungen. Er begleitete musikalisch die Variet\u00e9-Programme und lieferte eigene Kompositionen f\u00fcr beliebte Couplet-S\u00e4ngerinnen. Venus auf Erden, ein revueartiger Einakter, entstand 1897 im Apollo-Theater in der Friedrichstra\u00dfe.<br><br>Zwei Jahre lang lie\u00df sich Paul Lincke am ber\u00fchmtesten europ\u00e4ischen Variet\u00e9, den Folies Berg\u00e8re in Paris, feiern. Danach kehrte er mit neuen Kompositionen an das Apollo-Theater zur\u00fcck. Mit riesigem Erfolg wurde 1899 Frau Luna uraufgef\u00fchrt. Im selben Jahr folgten Im Reiche des Indra und 1902 die Operette Lysistrata. F\u00fcr das Libretto sorgte in beiden Werken Heinz Bolten-Baeckers.<br><br>1901 traf Lincke auf eine junge Schauspielerin, welche unter dem K\u00fcnstlernamen Ellen Sousa bekannt war. Sie spielte im Friedrich-Wilhelmst\u00e4dtischen Theater und verzauberte Lincke vom ersten Augenblick an. Nachdem Sousa dem Begeisterten die erste Einladung ausschlug, was f\u00fcr Lincke eine ungewohnte Situation war, besuchte er immer wieder ihre Vorstellungen und lud sie jedes mal aufs Neue ein. Das Gl\u00fcck sollte ihm bald ihre N\u00e4he schenken und schon wenige Wochen nach ihrer ersten Begegnung holte Lincke die junge Ellen Sousa in seine Wohnung in der Oranienstra\u00dfe 64. Ihre Beziehung war gekennzeichnet von tiefer Zuneigung und Leidenschaft. Lincke war nicht in der Lage, ihr einen Wunsch abzuschlagen und so kam es, dass Sousa die \u201eFrau Luna\u201c im Apollo-Theater sang.<br><br>Fantastische Kritiken und ein begeistertes Publikum lie\u00dfen Sousa auf eine gro\u00dfe Karriere hoffen, doch es sollte anders kommen. Wenig bekannt ist dieses Verh\u00e4ltnis und noch unbekannter ist die Tatsache, dass Ellen Sousa ihr B\u00fchnenwirken aufgrund einer Schwangerschaft abbrechen musste. 1902 gebar Ellen Sousa Lincke einen Sohn. Lincke verlangte nun, dass Sousa ihren Mutterpflichten nachkommen und die B\u00fchnenarbeit zu diesem Zweck ablegen m\u00fcsse. Doch schon ein Vierteljahr sp\u00e4ter h\u00f6rte man Sousa wieder die \u201eFrau Luna\u201c am \u201eApollo\u201c singen.<br><br>Linckes Versuche, sich mit dieser Situation zu arrangieren, scheiterten und so bot er Ellen Sousa die Ehe an und verlangte im Gegenzug, dass sie f\u00fcr immer die B\u00fchne verl\u00e4sst. Sie sprach ihm eine Bedenkzeit ab und versuchte sich in ihrer neuen Rolle als Hausfrau, Mutter und ewig Wartende. Paul Lincke erlebte in dieser Zeit eine weitere Welle des Erfolges, da seine St\u00fccke nun wieder in Paris gefragt waren. Weiter verbrachte er die Abende, wenn nicht am Theater, in illustren Runden oder gro\u00dfen Gesellschaften, welchen Sousa nicht beiwohnen konnte. Lincke forderte nun eine Antwort von Sousa und erkl\u00e4rte, dass er sie und ihren gemeinsamen Sohn nicht mehr sehen wollte, sollte sie sich f\u00fcr die B\u00fchne entscheiden. Er gab ihr zehn Tage Bedenkzeit, fuhr in dieser Zeit zu einem Gastspiel und als er nach sechs Tagen zur\u00fcckkehrte, waren Sousa und das Kind ausgezogen.<br><br>Jahre sp\u00e4ter heiratete Ellen Sousa dann doch einen Gro\u00dfkaufmann, dem sie nach Dresden folgte und der ihren Sohn, ohne Einw\u00e4nde Linckes, adoptierte. Dies war das endg\u00fcltige Ende der Beziehung zu Ellen Sousa und seinem Sohn. Aus jenen Ereignissen stammt der Walzer \u201eVerschm\u00e4hte Liebe\u201c.<br>Paul-Lincke-Platz mit Denkmal im Zentrum von Hahnenklee<br>Linckes Grab auf dem Friedhof von Hahnenklee<br><br>Der Direktor des Apollo-Theaters, Richard Schulze, verpflichtete Paul Lincke 1908 als ersten Kapellmeister und Komponisten an das Metropol-Theater, dessen pomp\u00f6se Ausstattungsrevuen zur gr\u00f6\u00dften Attraktion der Reichshauptstadt geh\u00f6rten.<br><br>1937 erhielt er die Silberne Ehrenplakette seiner Heimatstadt, an seinem 75. Geburtstag wurde er zum Ehrenb\u00fcrger von Berlin ernannt.<br><br>1943 gastierte Lincke im b\u00f6hmischen Marienbad, um dort sein Werk Frau Luna zu dirigieren, dessen Urauff\u00fchrung 1899 als Geburtsstunde der Berliner Operette gilt. W\u00e4hrend seiner Abwesenheit wurden seine Wohnung und sein Verlag in der Berliner Oranienstra\u00dfe ausgebombt.<br><br>Nach Kriegsende wollte Lincke nach Berlin zur\u00fcckkehren. Lange bem\u00fchte er sich vergebens um die Zuzugsgenehmigung der Alliierten, die man damals auch als geb\u00fcrtiger Berliner ben\u00f6tigte.<br><br>Mit Hilfe des amerikanischen Generals Pierce \u00fcbersiedelte er zun\u00e4chst mit seiner Haush\u00e4lterin Johanna Hildebrandt, die bereits 35 Jahre f\u00fcr ihn sorgte, in das oberfr\u00e4nkische Arzberg. Dort bot sich f\u00fcr den gesundheitlich bereits angeschlagenen Lincke nicht das richtige Klima und so sorgten Freunde in Lautenthal (Oberharz) f\u00fcr eine \u00dcbersiedlung nach Hahnenklee. Hier starb er kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres. Nach der Trauerfeier in der Stabkirche Hahnenklee erfolgte seine Beisetzung auf dem Hahnenkleer Friedhof, wo sein Grab bis heute gepflegt wird.  \u00a9Wikipedia <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"398\" height=\"265\" data-id=\"430\" src=\"https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/grab2-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-430\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"267\" data-id=\"431\" src=\"https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/lyra_grab-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-431\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"267\" data-id=\"432\" src=\"https:\/\/paul-lincke.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/grab1-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-432\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paul Lincke (geb. 7. 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