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Pressebericht vom 23.06.2013, Sabine Kempfer

Silbermond bringen beim Konzert Kaiserpfalz und Stimmung zum Sieden

Silbermond bringen den Saal in der Kaiserpfalz zum Kochen. Foto: Epping

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Goslar. Sie kamen, sangen und siegten? Silbermond gehörte schon lange vorm Unplugged-Konzert zu den Siegern: Die frisch gekürten Paul-Lincke-Ring-Preisträger trafen am Freitagabend in der Goslarer Kaiserpfalz in erster Linie auf Fans.

Dem Rest aber machten sie klar, warum und wofür sie ihr Fan-Publikum haben.

Es war ein Konzertabend, der rund 500 Gästen großen Spaß machte und vieles gab, es war aber auch eine beachtenswerte sportliche Leistung, die die Bautzener hinlegten, allen voran Frontfrau Stefanie Kloß, eine „Rampensau“ im besten Sinne: Was die 28-Jährige in einer völlig überhitzten, luftzuglosen Kaiserpfalz ablieferte, war ein 90-minütiger „Workout“, eine Fitnesseinheit in Saunatemperaturen – das Handtuch konnte man später wohl auswringen. Dennoch zog sie ihre schwarze Lederjacke erst gegen Ende aus und tobte sogar noch mit dem Mikro mitten durchs Publikum, das sofort eine Gasse bildete – sie weiß, was sie ihren Fans schuldig ist, und sie setzt noch einen oben drauf. Zahlreiche Handys halten die Momente fest – die Profi-Fotografen durften nur die ersten beiden Lieder arbeiten.

„Wir sind hier für lau“, erklärt die Sängerin, „Euer Geld geht an einen ganz, ganz tollen Verein hier in Goslar, der sich um junge Leute kümmert. Kultur kann man doch nicht genug fördern, oder?“ fragt sie und kommt damit auf den Verein Bühnenreif zu sprechen, der den Erlös des Abends für seine Musicalarbeit erhalten soll.

Dann geht die Post ab, das Publikum wird in den Schwitzkasten genommen, die Pfalz wird selbst zu einem.

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Pressebericht vom 21.06.2013 der Goslarschen Zeitung, Tanja Plock

Silbermond nimmt Lincke-Ring entgegen

Krönender Abschluss eines langen Tages: Nach der Lincke-Ring-Verleihung geben Silbermond am Abend ein Unplugged-Konzert in der Kaiserpfalz. Foto: Epping

Hahnenklee. Die Musik hat am Freitag Turnschuhe und Anzug, Röhrenjeans und Kostümchen zusammengebracht. Die Pop-Rocker Silbermond bildeten einen deutlichen Kontrast zu den 400 Gästen, die ihnen zu Ehren ins Kurhaus nach Hahnenklee gekommen waren. Dort überreichte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk ihnen den Paul-Lincke-Ring, im Gedenken an den Berliner Komponisten.

Gut gelaunt, locker und authentisch gekleidet, anstatt verkleidet, verfolgten die Musiker Stefanie Kloß, Thomas Stolle, Andreas Nowak und Johannes Stolle in der ersten Reihe die formelle Zeremonie. Einen Brückenschlag der besonderen Art vollzog Dr. Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, der die Laudatio hielt.

Vom Künstler Caspar Friedrich angefangen, über Helene Fischer bis hin zu Goethe, arbeitete er die Besonderheiten der Künstler aus Bautzen heraus. Der Name der Band und seine Bedeutung in Kunst, Literatur und Musik zog sich wie ein roter Faden durch seine unterhaltsame wie fundierte Rede. „Silbermond greift die Traditionen des deutschen Schlagers auf und vermeidet es gleichzeitig, Kitsch anzurühren“, lobte Moritz.

Die Musiker seien so erfolgreich, weil sie den Zeitgeist treffen würden, jedoch ohne Kalkül. Ein abgründiges Verlangen spreche aus den Songs der Balladenmeister, eine Unsicherheit, aber auch eine Lust, sich auf große Gefühle einzulassen.

Stefanie Kloß bedankte sich im Namen der Band bei Junk dafür, in einer Tradition mit Künstlern wie Udo Lindenberg stehen zu dürfen, der sie selbst stark beeinflusst habe. Musik solle vor allem ehrlich sein und aus dem Herzen kommen, befand die Sängerin.

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Pressebericht vom 28.04.2013 der Goslarschen Zeitung

Silbermond-Auftritt nach 30 Minuten ausverkauft

Knapp 100 Menschen warten vor der Geschäftsstelle der Goslarschen Zeitung, um Silbermond-Karten zu ergattern. Foto: Kusian-Müller

Goslar. Um 10.30 Uhr waren am Samstag alle 270 Karten ausverkauft. Im Internet gab es sogar um 10.03 Uhr keine Karten mehr für das Silbermond-Benefizkonzert am 21. Juni um 20 Uhr in der Kaiserpfalz.

Die GZ-Geschäftsstellenmitarbeiterinnen Svenja Reichardt und Kathrin Hort mussten einige Fans schweren Herzens wieder nach Hause schicken.

Kurz nach sechs waren die ersten Fans angekommen.

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Pressebericht vom 24.04.2013 der Goslarschen Zeitung

Silbermond gibt Benefizkonzert in Goslarer Kaiserpfalz

Silbermond gibt Benefizkonzert in Goslarer Kaiserpfalz

Goslar (dpa/lni) - Die Popgruppe Silbermond («Himmel auf») gibt in der Goslarer Kaiserpfalz ein Benefizkonzert. Die Band wird am 21. Juni unplugged an der historischen Stätte auftreten, teilte die Stadt Goslar am Mittwoch mit. Er freue sich über die Entscheidung von Silbermond zugunsten eines Musik- und Theaterprojektes für Jugendliche in Goslar auf die Gage zu verzichten, sagte Oberbürgermeister Oliver Junk (CSU).

Vor dem Konzert erhält Silbermond in Goslar-Hahnenklee den Paul-Lincke-Ring. Die Auszeichnung erinnert er den Komponisten Paul Lincke (1866-1946), der in Hahnenklee beigesetzt ist. Der Preis wird seit 1955 alle zwei Jahre an Künstler verliehen, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik verdient gemacht haben. Preisträger waren bisher etwa Udo Jürgens, Peter Maffay oder zuletzt Annette Humpe.

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Pressebericht vom 23.04.2013 der Goslarschen Zeitung

Perfekt: Silbermond spielt am 21. Juni ein Benefiz-Konzert in der Kaiserpfalz

Goslar. Große Geste der neuen Lincke-Ring-Träger: Die Berliner Band Silbermond gibt am 21. Juni um 20 Uhr ein Konzert in der Kaiserpfalz und verzichtet sogar auf ihre Gage. Der Erlös des Abends geht komplett an den Verein Bühnenreif.

Die Karten für das ungewöhnliche Benefiz-Gastspiel gibt es schon am Samstag im GZ-Pressehaus. Um 10 Uhr öffnet die Geschäftsstelle an der Bäckerstraße, um exklusiv in Goslar 270 Tickets für den 21. Juni zu verkaufen. Sie kosten 35 Euro pro Stück. Für den guten Zweck verzichtet die GZ auf eine Vorverkaufsgebühr. Pro Person werden nur vier Tickets veräußert, um einen späteren Weiterverkauf möglichst zu vermeiden.

Weitere 250 Tickets sind ebenfalls am Samstag ab 10 Uhr im Internet auf der Homepage der Band unter „www.silbermond.de“ zu ergattern. Veranstalter des Konzerts ist die Braunschweiger Agentur „undercover“.

Der Abend verspricht, ein unvergessliches Erlebnis zu werden: Wenn die Band in der Kaiserpfalz auf der Bühne steht und ihre Lieder unplugged spielt, haben die 520 Zuhörer beim Stehkonzert in der aula regis fast hautnahen Kontakt zu Stefanie Kloß, Andreas Nowak sowie Johannes und Thomas Stolle.

Was die ungezählten Goslarer Silbermond-Fans erhofft haben, tritt tatsächlich ein: Erstmals seit Peter Plate mit Rosenstolz im Jahr 2007 zeigen die neuen Lincke-Ring-Träger wieder live und vor Ort, warum sie die Auszeichnung erhalten. Silbermond bekommt den Preis um 14 Uhr während einer öffentlichen Verleihung im Hahnenkleer Kurhaus. Anschließend spaziert das Quartett mit seinen Gastgebern durch den Kurort, um am Paul-Lincke-Platz die Enthüllung seiner CD-Gravur vorzunehmen.

Nur wenige Stunden später beweisen die aus Bautzen stammenden Künstler nicht nur ihr musikalisches Können, sondern auch ein großes Herz: Sie verzichten auf eine Gage und spenden den Erlös des Abends für den Verein Bühnenreif.

Gedruckte GZ: Was der Verein Bühnenreif macht, was die Verantwortlichen zur Spende sagen und wie OB Junk das Silbermond-Engagement wertet, lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe.

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Pressebericht vom 18.03.2013:

 

Die Paul-Lincke-Ring-Verleihung 2013 findet am 21. Juni statt. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk übergibt den Ring an die Gruppe Silbermond im Goslarer Stadtteil Hahnenklee.


„Für uns als Band ist es wirklich eine Riesenehre, uns mit diesem Preis zwischen Namen wie Udo Lindenberg, Annette Humpe und Max Raabe einreihen zu dürfen! Wir lieben das, was wir tun und freuen uns sehr, wenn wir mit unserer Musik bewegen können“, kommentieren Silbermond die Auszeichnung.


Silbermond - das sind Stefanie Kloß (Gesang), Johannes Stolle (Bass), Thomas Stolle (Gitarre, Klavier) und Andreas Nowak (Schlagzeug).Mit ihren ausdrucksstarken deutschen Texten feierten sie große Charterfolge.. Am 21. Juni erhält Silbermond den Paul-Lincke-Ring. Zu ihren erfolgreichsten Liedern zählen „Symphonie“, „Das Beste“ und „Irgendwas bleibt“. Auch die Stadt Goslar würdigt jetzt das musikalische Schaffen der Band und zeichnet sie mit dem Paul-Lincke-Ring für das Jahr 2013 aus.


Nach der Verleihungszeremonie werden sich die Bandmitglieder in das „Goldene Buch“ der Stadt Goslar eintragen, bevor ein gemeinsamer Spaziergang durch Hahnenklee zum Paul-Lincke-Platz auf dem Programm steht. Hier wird Silbermonds „CD-Autogrammplatte“ im Boden des Platzes enthüllt. Oberbürgermeister Dr.Oliver Junk freut sich auf die Band: „Ich mag die Musik und die tiefgründigen Texte. Ich hoffe, dass sich ein Konzert realisieren lässt. Das wäre ein  großes Ereignis für die Jugend in der Region, diese Chance sollten wir unbedingt nutzen.“ Der nach dem Komponisten Paul Lincke („Berliner Luft“) benannte Ring wird seit 1955 alle zwei Jahre zu seinem Gedächtnis verliehen. Der in Berlin geborene und lebende Lincke hatte 1946 auf dem Friedhof in Hahnenklee seine letzte Ruhestätte gefunden. Seitdem wird das Andenken an den Komponisten, der als Schöpfer der Berliner Operette gilt, durch diese Auszeichnung wach gehalten. Der Paul-Lincke-Ring geht an Künstler, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maße verdient gemacht haben. Über die Zuerkennung entscheidet eine Jury aus zehn Mitgliedern. Zu den Preisträgern gehören u.a. Udo Jürgens, René Kollo, Peter Maffay, Udo Lindenberg, Max Raabe, Peter Plate und „Die Fantastischen Vier“. Zuletzt erhielt 2011 Annette Humpe den Ring.

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Stefanie, Andreas, Johannes und Thomas heißen die Bandmitglieder von Silbermond.

Stefanie geb. 31.10.1984 in Bautzen - Gesang

Andreas geb. 30.12.1982 in Bautzen - Schlagzeug

Johannes geb. 23.06.1982 in Bautzen - Bass

Thomas geb. 23.09.1983 in Bautzen - Gitarre

 

Wie alles anfing…

Getroffen haben sich Stefanie Kloß, Andreas Nowak und die Brüder Thomas und Johannes Stolle 1998 in ihrer Heimat, dem sächsischen Bautzen in der Oberlausitz. Treffpunkt war das Musikprojekt “Ten Sing”, bei dem die Jungs in der Band spielten, während Stefanie im Chor sang. Sie verstanden sich auf Anhieb gut und nachdem sie kurzzeitig mit einer zweiten Sängerin und einem Keyboarder die Band “Exakt” gegründet hatten, kristallisierten sie sich 2000 als “JAST” (der Name setzte sich aus den Anfangsbuchstaben der Bandmitglieder zusammen) heraus und machten von da an zu viert weiter. Sie coverten zunächst englische Songs, ehe sie auch eigene englische Lieder zu Papier und auf die Bühnen in Bautzen und Umgebung brachten.

Musikwettbewerbe wurden bestritten und (teils sogar trotz Kehlkopfentzündung bei Stefanie) gewonnen, wie zum Beispiel der “Beat 2000″ oder der “Music Act 2001″. Aber schnell merkten sie, dass ihr Schulenglisch nicht ausreichte, um das auszudrücken, was sie mit ihrer Musik sagen wollten. Andreas war es schließlich, der mit einem deutschen Songtext in den Proberaum kam. Mit den deutschen Texten kam auch der neue Name und so wurde 2002 auf einer Bank am Dresdner Hauptbahnhof “Silbermond” geboren...

Mehr über Silbermond auf der offizieller Seite vom Silbermond Fanclub in Deutschland:http://www.silbermond-fanclub.de/silbermond/biographie

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Bild: Silbermond Fanclub

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Pressebericht vom 18.01.2013 in der Goslarschen Zeitung

Lincke-Ring für Silbermond: Preisverleihung für den Frühsommer geplant

Von Frank Heine 

HAHNENKLEE. Silbermond erhält den Paul-Lincke-Ring 2013. Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk gab die Wahl der Jury am Freitagabend beim Neujahrsempfang des Ortsrates im Bockswieser Hotel „Niedersachsen“ bekannt.

Silbermond – das sind Stefanie Kloß (Gesang), Johannes Stolle (Bass), Thomas Stolle (Gitarre, Klavier) und Andreas Nowak (Schlagzeug). Nach der erfahrenen Berliner Liedermacherin Annette Humpe vor zwei Jahren geht die Auszeichnung nun an ein junges Quartett aus Bautzen, das ebenfalls längst in der Bundeshauptstadt wohnt. Den Umzug ließ die Gruppe per achtteiliger Doku-Soap Anfang 2004 unter dem Titel „Der harte Weg zum Ruhm“ von einem privaten Fernsehsender filmen und ausstrahlen.

Wann sie allerdings von Berlin nach Hahnenklee zur Preisverleihung kommen, steht noch nicht genau fest. Als Termin ist der Frühsommer ins Auge gefasst. Geklärt werden muss auch noch, ob es rund um die Ring-Vergabe ein Konzert geben wird.

Momentan ist weder die Band noch das Management zu erreichen, weil sich alle nach einer anstrengenden Tournee im Urlaub befinden. Zwischen dem 24. November in Leipzig und dem 22. Dezember in Hannover gaben sie 19 Konzerte. Unter anderem gastierten sie am 28. November in Braunschweig.

Die nächste, nicht so eng gesteckte Tour mit 15 Terminen ist schon geplant. Sie beginnt am 2. Februar in Zwickau, geht mit drei Konzerten in Österreich weiter und endet am 6. September in Magdeburg. Da sollte sich doch ein Termin finden lassen. Goslars OB Junk erklärte, Silbermond habe mitteilen lassen, „dass sie sich freuen, den Preis entgegennehmen zu dürfen“. Er wolle sich für ein Pfalz-Konzert einsetzen.

Für Hahnenklees Ortsbürgermeister Heinrich Wilgenbus ist „Silbermond eine sehr gute Wahl – wir hoffen, dass die Gruppe einen tollen Auftritt bei uns hat.“ Der Preis werde in Hahnenklee überreicht. Ob ein Konzert nun in Hahnenklee oder Goslar stattfinde, sei zweitrangig – „wichtiger ist, dass es klappt.“

Berliner Luft